Wer kocht, schießt nicht
Satire von Michael Herl
Mit Thomas Müller
Regie: Gerd Schlesselmann
Der unglückselige Molekularbiologen Dr. Theodor Kögel, Gastwirtssohn aus dem Sauerland und begnadeter Hobbykoch, steckt in einer tiefen Lebenskrise. Kein Job, keine Frau,
kein Elternhaus – und nun hat ihn das Arbeitsamt auch noch zur Firma Schnell & Lecker geschickt. Ausgerechnet Schnell & Lecker, ein Hersteller von Fast Food und
Fertigprodukten! Kögel hat keine Wahl, er muss dorthin. Seine Aufgabe: Er soll einem „ausgewählten Testpublikum“ demonstrieren, wie mühsam und ungesund die herkömmliche
Küche ist – und wie bequem, nahrhaft und zeitsparend das alles doch mit den Produkten von Schnell & Lecker zu machen sei.
Kögel hält sich anfangs wacker – doch bald schon gerät ihm seine Vorführung aus dem Ruder und ungewollt zu einem absurd-realistischen Vortrag über die Abstrusitäten der
modernen Nahrungsaufnahme, über gepresste Hühner in Amerika und formationsfliegende Ananasse in Wanne-Eickel – und nicht nur das. Während er vor den Augen des staunenden
Publikums ein köstlich gefülltes Hühnerbein mit selbst gemachten Fettuccine zaubert, während wohlige Düfte durch den Theatersaal wabern, gleitet Dr. Kögel ab und gleitet
ab und gleitet ab...
„Wer kocht, schießt nicht“ ist ein Muss für Gourmets und für Gourmands, für Hobby- und Profiköche, für Feinkostler, Metzger und Vegetarier. Eine gnadenlose Abrechnung mit
allem, was mit Fast Food und Kochen ohne Zeit und Muse zu tun hat; gleichzeitig eine sensibel-sarkastische Beschreibung des Wahns um Kochen, Essen, Trinken, Denken und
Handeln in modernen Zeiten. Dr. Kögels Fazit: Man kann’s auch übertreiben. Kommen Sie auf den Geschmack und probieren Sie Dr. Kögels Kostproben!
Pressestimmen:
„Die Satire ,Wer kocht, schießt nicht' ist eine manchmal ironisch-bitterböse und mitunter herzlich-komische Abrechnung mit der Welt der Nahrungsherstellung, der Zubereitung derselben und des Essens selbst."
(Dresdner Nachrichten im Amtsblatt)
Silvester - 31. Dezember 2011: 17.30 Uhr* + 22.30 Uhr*
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