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Wissenschaft und Kabarett
VINCE EBERT

NEUES PROGRAMM


Es sieht düster aus im Land der Dichter und Denker. Im Bundestag entscheiden Industrie-kaufleute und Müllermeister über Atomausstieg und Gentechnik. Viele Topmanager haben so wenig Ahnung von Mathe, dass sie nur schlampig ihre eigenen Bilanzen fälschen können. Und aus Angst vor den Mullahs fordert der kleine Mann: „Nieder mit den arabischen Zahlen!“

Nach seinen Erfolgsprogrammen „Urknaller – Physik ist sexy!“ und „Denken lohnt sich“ freut sich Deutschland nun ab Herbst 2010 auf das neue Programm des Diplom-Physikers.

Vince Ebert studierte Physik an der bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ab 1998 folgten erste kabarettistische Gehversuche des Diplom-Physikers und ein Jahr später war er schon Preisträger des Bielefelder Kabarettpreises. Seit 2001 steht er mit verschiedenen Soloprogrammen, wie „Die jetzt aber wirklich richtig große Show", „Alles gelogen!", „URKNALLER – Physik ist sexy" und 2007 „Denken lohnt sich" auf der Bühne.
Seit 2007 schreibt er die wöchentliche Kolumne „Gedanken zur Wochenmitte“ in der Frankfurter Neuen Presse und ab September 2008 bestreitet er die wöchentliche Rubrik „Wissenshappen“ bei ProSieben Galileo. Im gleichen Jahr arbeitet er als Kolumnist für die „absatzwirtschaft“ und veröffentlicht sein Buchs „Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie“ im Rowohlt Verlag. Es folgen zahlreiche Fernsehauftritte.

In einem Interview wurde Vince Ebert gefragt, warum er der Physik den Rücken gekehrt hat und heute als Comedian auf der Bühne steht. „Ich habe die Physik nicht verlassen. Ich stehe immer noch im Dienst der Wissenschaft; ich versuche Menschen, Jugendliche und Erwachsene, für diese Themen zu interessieren. Außerdem haben Wissenschaftler und Komiker sehr viel gemeinsam. Beide müssen um die Ecke denken, unorthodoxe Zusammenhänge erkennen, Bilder im Kopf entstehen lassen. Und man stellt sich permanent Fragen: Warum ist die Gravitation immer anziehend und nie abstoßend? Was macht die Zeit, wenn sie vergangen ist? Verringert sich die Lichtgeschwindigkeit, wenn man sie durch eine Behörde lenkt?
In der Wissenschaft geht es um den Versuch, die Welt um uns herum zu beschreiben und zu verstehen. Und das erfordert Phantasie und Kreativität. Denn fast kein einziges naturwissenschaftliches Phänomen ist buchstäblich das, was sein Name sagt. Elektronen bewegen genauso wenig auf Kreisbahnen um den Atomkern wie Liebe tatsächlich Herzschmerzen verursacht. Genauso wie Künstler auch, verwenden Wissenschaftler Metaphern und Modelle. Wenn der Physiker sagt: Elektronen sind wie Teilchen, dann stellt er einen Vergleich an. Genauso wie der Dichter sagt: Liebe ist wie eine Rose.“

„Vince Ebert ist der Einzige, bei dem zwischen Comedy und Physik die Chemie stimmt.“ Stefan Raab

Alle Infos unter: www.vince-ebert.de

02. November 2010, 20 Uhr, Großer Saal

Genießen Sie Ihren Theaterabend mit einem neuen Geschmackserlebnis! Informationen zu unseren „7 KÖSTLICHKEITEN“ finden Sie hier.

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