KOPENHAGEN
Wiederaufnahme
Regie: Gerd Schlesselmann
Mit Brigitte Wähner, Rolf Dietrich und Olaf Hais
Das preisgekrönte Stück von Michael Frayn wird wieder in den Spielplan des Theater wechselbad aufgenommen.
Aus einem großen Rätsel der beiden Nobelpreisträger Werner Heisenberg und Niels Bohr während des zweiten Weltkriegs hat er ein spektakuläres Theaterstück
gemacht. Seit der Londoner Uraufführung im Mai 1998 fesselt es Publikum, Kritiker und Wissenschaftler gleichermaßen.
Michael Frayns Welterfolg „Kopenhagen“ ist ein Stück, das auf spannende Weise Grundfragen der Politik und der Verantwortung von Wissenschaftlern
nachgeht, aber auch die Unmöglichkeit endgültiger moralischer Erkenntnisse aufzeigt.
Was genau ist bei jenem geheimnisvollen Treffen im September 1941 in Kopenhagen passiert? Was führte dazu, dass die ehemaligen Freunde Niels Bohr
und Werner Heisenberg, die in den zwanziger Jahren gemeinsam die Physik revolutionierten, in Streit auseinander gingen? Eines ist klar: es ging um
die Atombombe.
Der deutsche Wissenschaftler Heisenberg fährt im September 1941 nach Kopenhagen zu seinem Lehrer und Freund, dem dänischen Atomphysiker Niels Bohr,
mit dem er 1927 die moderne Quantentheorie begründet hatte. Enge freundschaftliche Beziehungen verbanden die Kollegen, bis Hitler Polen überfiel.
Inzwischen war auch Dänemark von den Nazis besetzt worden. Was hat Heisenberg in dieser Situation bei Bohr zu suchen? Warum ist er gekommen?
Diese Frage stellt Bohrs Frau zu Beginn des Stückes und eröffnet damit das seit langem genialste Gedankenspiel (New York Times), das zugleich
ein spannender Psychothriller ist.
02. Oktober 2010, 20 Uhr 20,00 € Mimenbühne
06. November 2010, 20 Uhr 20,00 € Mimenbühne
11. Dezember 2010, 20 Uhr 20,00 € Mimenbühne
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